Rutengehen mit Pendel und Wünschelrute
Um Wasseradern oder Erdstrahlen aufzuspüren, verwendet der
Rutengeher bzw. Radiästhet verschiedenste Instrumente. Jeden
ist die typische natürlich gewachsene Wünschelrute aus
einem Y-förmigen Haselzweig bekannt. Heute bestehen die Wünschelruten
meist aus moderneren Materialien wie Kupferdraht oder Kunststoff.
Das Material spielt dabei gar nicht die wesentliche Rolle. Der eigentliche
Sensor für die Strahlenmutung ist der Mensch selbst. Instrumente
wie Wünschelrute oder Pendel zeigen nur die unbewußten
Muskelzuckungen an, die durch das "Erspüren" der
Strahlen ausgelöst werden. Sie sind vielmehr ein Zeiger.
Die Fähigkeit des Rutengehens
Bei der Kunst des Rutengehens verhält es sich wie bei vielen
anderen Dingen: ein wenig gehört Talent dazu, doch das meiste
ist Übung. Wichtig ist ein entspannter Zustand. Dies ist vor
allem dann der Fall, wenn im Gehirn die Alpha-Wellen dominieren,
welche eine gewisse heitere Gelassenheit erzeugen. Wichtig beim
Rutengehen oder Pendeln ist, dass man die Rute "gehen lässt"
und ja nicht versucht, sie irgendwie zu beeinflussen. Man sollte
das ganze unvoreingenommen und sich das Gesuchte nur Vorstellen
- unter dem Motto: "Geschehen lassen, und was geschieht ist
gut".
Für die erste Übung sollte man sich dabei rein auf Wasseradern
konzentrieren und versuchen, Wasserleitungen oder Brunnen zu muten.
Dabei hält man das Pendel oder die Wünschelrute auf der
Höhe des Solar Plexus und schreitet in mehreren Bahnen das
Gelände ab. Überquert man ein Wasserrohr (mit fließendem
Wasser), dann gibt es zuerst eine sogenannte Vorankündigung.
Hier beginnt der Wirkungsbereich der Leitung. Je tiefer das Rohr
ist, um so breiter ist der Wirkungsbereich. Jeweils am Anfang und
in der Mitte des Wirkungsbereiches gibt es einen Pendelausschlag.
Dadurch lässt sich die Tiefe bestimmen.
Die Wünschelrute (Y- und V-Rute)
Die klassische Wünschelrute ist eine Y-förmige Spannrute
aus einem elastischen Material, bei der die zwei Enden (Gabel) mit
beiden Händen in Spannung gehalten werden. Kleinste Muskelbewegungen
lassen sodann die Rute nach oben oder nach unten Schwingen.
Ein natürlich gewachsener gabelförmiger Zweig aus biegsamen
Holz erwies früher gute Dienste. Heute verwendet man eher V-Ruten
aus Kunststoff oder Metall. Diese kann man auf Esoterik-Messen oder
im einschlägigen Fachhandel kaufen, oder sie auch ganz einfach
selbst herstellen, indem man z.B. zwei elastische Kunststoffstäbe
am Ende mit einem Draht zusammenbindet und so eine V-Rute bekommt.
Die Winkelrute
Die Profis lehnen die Winkelruten zumeist ab, aber sie sind oft
gerade für Ungeübte besser zu handhaben, als Y- oder V-Ruten.
Die Rute besteht aus zwei Metallstäben, welche in einem rechten
Winkel gebogen sind. Die kurzen Teile von etwa 10cm werden in den
beiden Händen gehalten, die längeren fungieren als Zeiger.
Herzustellen ist diese Rute ganz einfach: Man nimmt zwei Draht-Kleiderbügel,
und schneidet sie mit einem Drahtschneider zurecht. Man hält
sie dann möglichst parallel. Wenn sich die langen Enden überkreuzen
oder auseinander gehen, dann befindet man sich über einer Strahlung.
Das Pendel
Pendel haben etwas mystisches an sich und man denkt dabei eher
an Wahrsager, doch eignen sich diese auch sehr gut zum Muten. Das
Pendel besteht eigentlich nur aus einer Schnur und einem Gewicht
am Ende. Dieses Gewicht sollte nicht allzu schwer und von einer
regelmäßigen Symmetrie sein. Ein Messingsenkblei, wie
es die Maurer verwenden, eignet sich dafür auch sehr gut.
Man hält die Schnur in einer Hand zwischen Zeigefinger und
Daumen und lässt bis zum Gewicht ungefähr 10cm Abstand.
Man sollte verschiedene Längen ausprobieren. Das Pendel sollte
in eine leichte Vor- und Rückwärtsschwingung gebracht
werden. Durch die Mutung sind dann zwei verschiedene Reaktionen
möglich: Der Übergang in eine kreisförmige Bewegung
oder eine Veränderung der Schwingungsachse. Mitunter kann auch
bei der kreisförmigen Bewegung die Richtung von Bedeutung sein.
Das Pendel wird vor allem für die Fein-Mutung verwendet.
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